Um Hypnose oder Selbsthypnose zu erlernen braucht man keine besonderen Vorkenntnisse. Es ist aber unerlässlich sich um einen seriösen Lehrgang zu bemühen.

Hypnose ist eine Form von Tiefenentspannung die es uns ermöglicht, durch Fremdsuggestion mit unserem Unterbewusstsein zu kommunizieren.

Ganz so tief wie bei der Hypnose durch eine andere Person können wir uns mit Selbsthypnose nicht entspannen, weil ein tiefer, hypnotischer Zustand, eine tiefe Trance, nur dann möglich ist, wenn wir nichts mehr kontrollieren müssen.

 

Bei der Selbsthypnose geschieht die Entspannung durch uns selbst. CD`s und Tonbänder, auch mit deiner eigenen Stimme, sind gehören ebenfalls zu den Fremdsuggestionen. 

Bei der Selbsthypnose sind wir darauf fokussiert uns soweit zu entspannen, dass wir uns unserem Unterbewusstsein öffnen können um mit ihm zu arbeiten.

Dies tun wir, indem wir unserem Unterbewusstsein Suggestionen (Worte die das Ziel haben Veränderungen zu bewirken) eingeben. In diesem tiefen Entspannungszustand, nimmt das Unterbewusstsein mehr oder weniger alles ungefiltert auf und steuert darauf hin Aufgenommenes auch umzusetzen. (Das Unterbewusstsein reagiert in diesem Zustand vor allem auf positive Intuitionen oder Suggestionen, sie sind für das Unterbewusstsein besser zu verarbeiten).

Die Hypnose hat dasselbe Ziel.

 

Selbsthypnose und Hypnose sind vielfältig einsetzbar.

Du kannst dir helfen Stress zu bewältigen, Prüfungsängste zu lindern,

du kannst dein Selbstbewusstsein und damit dein Selbstvertrauen stärken.

Durch Selbsthypnose kannst du auch Unsicherheiten überwinden und dich auf

Situationen vorbereiten die dich nervlich allzu sehr herausfordern.

Du kannst dein Immunsystem stärken oder auch deine Sinne trainieren und schärfen

was bei einer spirituellen Entwicklung sicher Sinn macht.

Die Liste an Beispielen kann noch lange fortgesetzt werden.

 

Kann jeder zu Hypnose oder Selbsthypnose greifen?

Nein. Bei allen psychotischen Symptomen wie Halluzinationen, Wahnvorstellungen usw., wie auch bei Derealisation und Depersonalisation, Schizophrenie und anderen psychischen Leiden sollte weder Fremdhypnose noch Selbsthypnose angewendet werden. Wenn du psychische Probleme hast wäre es gut die Hypnose immer von einer medizinischen Fachperson anleiten zu lassen. Es gibt einige Psychologen, Psychiater und Psychotherapeuten die Hypnose anwenden.

 

Dasselbe gilt bei ernsthaften körperlichen Problemen. Die Begleitung einer Fachperson ist Bedingung.


 

Meditation

Meditation und Hypnose sind ähnlich. Beide Techniken dienen der Entspannung und immer auch dem Aufbau unseres Wohlbefindens.

Bei beiden Techniken können wir mit Bildern, Atmung, Körperempfinden in eine Trance gelangen.

 

Doch sobald die Entspannung erreicht ist, wird bei der Hypnose und der Selbsthypnose der Entspannungszustand dazu genutzt mit unserem Unterbewusstsein zu arbeiten.

 

In der Meditation entspannen wir uns in einen Zustand des Allseins (und des Nichts) hinein. Alles andere, was sich durch die Meditation verändert, verändert sich ohne unser weiteres Zutun. Die Meditation hat das Ziel auf eine Ebene des reinen Seins zu kommen.

Büchertipps

 

Das große Handbuch der Hypnose. Ariston von Werner, J. Meinhold

3-7205-2741-7